"Gangster-Rap war gestern"


Schakal Entertainment



Wenn man Max betrachtet, dann ist dieser Satz aus seinem neuesten Song "Für kein Geld der Welt" viel mehr als eine Phrase. Der 24-jährige Mattighofner (OÖ) wirkt selbstsicher, gelassen und vor allem zufrieden. Und das wie es scheint zu Recht. Seit zweieinhalb Jahren tritt der Hip Hop-Künstler unter dem Namen "Schakal" auf.


Musik macht er aber schon viel länger. "Schon als kleines Kind habe ich ständig vor dem Radio gehangen, Musik begleitet mich mein Leben lang. Und auch wenn ich die unterschiedlichsten Genres höre, so hat mein Herz schon immer für den Rap geschlagen", legt Max seine musikalischen Wurzeln fest. Ein großes Vorbild aus der Szene hat er aber nicht, im Gegenteil. "Ich möchte mich von dem Gangster-Rap, wie er jetzt überall zu hören ist, abheben. Mir geht es nicht darum aggressive Texte zu schreiben oder den großen Macker raushängen zu lassen. Ich schreibe über mich. Mein Leben, meine Gedanken, meine Gefühle – die positiven wie die negativen", so die Philosophie hinter den Texten des "Schakal".


Warum Schakal ?

Auch seinen Künstlernamen hat er mit Bedacht gewählt, denn der Künstler sieht sich als Einzelkämpfer, etwas das ihn eng mit dem gleichnamigen Tier verbindet. Zumindest bis zu einem gewissen Grad, denn auch wenn er lieber allein auf der Bühne steht, kann er beruflich wie privat auf ein Netzwerk an Unterstützern setzen. "Meine Familie hat schon immer hinter mir gestanden. Sie finden toll was ich mache", schätzt Schakal sich glücklich. Und auch beruflich ist er nicht auf sich allein gestellt. Seit eineinhalb Jahren nimmt er seine Musik in einem professionellen Tonstudio in Perwang auf. Inhaber Helmut P. zählt auch zu seinen größten Förderern. "Ich habe zufällig Helmut‘s Nachbarn Ralph kennengelernt, der sich heute um Merchandising und Locations für meine Auftritte kümmert. Er hat uns vorgestellt und Helmut hat meine Arbeit gleich gemocht. Seither nehme ich in seinem Studio auf", so Schakal.

"Schwierig, sich zu etablieren"

"Es ist schwierig sich hier als Künstler bzw. generell im kreativen Bereich zu etablieren", weiß Schakal aus eigener Erfahrung.

Seine Werke werden bereits auf allen Online Plattformen wie Spotify, apple iTunes, Deezer, Napster usw.- vertrieben. Beruflich scheint sich der Musiker also gerade in den vielversprechenden Startlöchern für eine professionelle Karriere zu befinden. Er selbst gibt sicher aber bescheiden. "Natürlich freue ich mich über jeden, dem meine Arbeit gefällt. Aber es gibt keine bestimmten Ziele, die ich verfolge. Es geht mir nicht darum reich und berühmt zu werden, sondern darum, dass ich meine eigene Musik machen kann. Was weiter passiert, werden wir sehen", blickt Max gelassen in die Zukunft. Erst mal stehen jedoch die Arbeit an einem Album und diverse Live-Termine auf dem Programm.